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5 Tipps, wenn die Kollegin hinter dem Rücken lästert

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Das Bild zeigt zwei Personen So gehe ich wieder mit einem guten Gefühl von der Arbeit nach Hause.

In der vergangenen Woche haben wir in der Teamsitzung mein Projekt reflektiert. Ich arbeite in einem Gesundheitsunternehmen und habe einen Workshop-Tag mit Experten zum Thema „Fitness und Beruf verbinden“ organisiert und durchgeführt. Der Tag wurde in der Teamsitzung einhellig gelobt, sämtliche Workshops waren ausgebucht, alles lief reibungslos, das Programm war inhaltlich überzeugend, die Resonanz sehr positiv.

Ich bin mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen – erfolgreiches Projekt, nur noch wenige Tage bis zum Sommerurlaub, ein paar Routineaufgaben und das war´s.

Bis gestern.

Mein Kollege Meier aus dem Nachbarbüro hat ich plötzlich in der Küche zur Seite genommen und mir erzählt, dass die Kollegin Weber hinter meinem Rücken das ganze Projekt kritisiert hat. Schlechte Expertenauswahl, lahme Moderation von mir, veraltete Inhalte, Negativ-Werbung für unser Unternehmen. Und die ganze Aktion im Beisein unseres Chefs. Seitdem habe ich Bauchschmerzen. Und frage mich, wie ich mit der Sache umgehen soll. Die Kollegin zur Rede stellen oder alles auf sich beruhen lassen. Und überhaupt: War das die erste Lästerattacke dieser Art? Hatte ich die Weber nicht schon länger im Verdacht, ins Gesicht zu lächeln und hintenrum zu lästern?

Die Vorfreude auf den Urlaub ist jedenfalls hin.

5 Tipps, mit der Situation umzugehen

Die geschilderte Situation ist kein Einzelfall. Es kommt in Arbeitsteams immer wieder vor, dass – angeblich – jemand hinter dem Rücken des anderen dessen Arbeit kritisiert. Wie kann man damit umgehen? Betrachten wir das Beispiel:

1.       Zunächst einmal muss der Betroffene für sich klären, ob die Situation tatsächlich so bedeutsam ist, dass er sie nicht auf sich beruhen lassen kann. Hier hilft es, nicht sofort zu handeln, sondern noch einmal darüber zu schlafen. Viele Dinge verlieren nach der ersten emotionalen Reaktion ihre Tragweite. Dann ist es besser, gelassen zu bleiben und zur Tagesordnung überzugehen.

2.       Stellt man fest, dass dies nicht möglich ist, weil das angebliche Verhalten der Kollegin doch zu belastend ist, sollte man die Sache klären. Dazu gehört im ersten Schritt die Frage, ob der Kollege die Situation überhaupt korrekt wiedergegeben hat. Eine Rückversicherung wird hier nicht verlässlich die Wahrheit ans Licht bringen. Eine offene Frage an die Kollegin, ohne sie vorzuverurteilen, muss auf jeden Fall gestellt werden. Auch, um ihr die Möglichkeit zu geben, sich zu dem Vorwurf zu äußern.

3.       Ein solches Gespräch ist von Natur aus stressig. Daher sollte die Situation passend sein. Man sollte in Ruhe – möglichst unter vier Augen und ohne Zeitdruck mit der Kollegin sprechen und ihr offen gegenübertreten. Nicht sofort einen Vorwurf aus der Sache machen. Erstmal klären, ob alle Dinge wirklich so gesagt wurden und so gemeint waren, wie der Kollege das berichtet hat.

4.       Überhaupt – der Kollege. Frau Weber wird nach der Informationsquelle fragen – wer hat sie beschuldigt, sich negativ über den Workshop-Tag geäußert zu haben. Und wenn der Kollege Meier jetzt nicht genannt werden möchte? Das ergibt eine üble Situation im ganzen Team. Misstrauen auf allen Seiten. Daher ist es sinnvoll, den Kollegen vor dem Gespräch mit Frau Weber zu fragen, ob er zu seinen Äußerungen steht. Das wird zwar Unfrieden zwischen Frau Weber und Herrn Meier geben, aber eine von beiden Personen hat sich nun einmal unkorrekt verhalten – entweder Frau Weber, die hinter dem Rücken gelästert hat oder Herr Meier, der dies ohne Grundlage unterstellt hat.

5.       Man merkt schnell – es empfiehlt sich wirklich nur, solche Befindlichkeiten zu verfolgen, wenn das Ausmaß der angeblichen Verfehlung entsprechend groß sein soll. Es hat sich noch nie gelohnt, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Wenn man eine Klärung sucht, hilft vor allem das direkte Gespräch mit der Kollegin. Kann dieses Gespräch keine Klärung herbeiführen, dann sollte man den Kollegen Meier noch hinzuziehen. Das kann dann eine komplizierte Situation werden, hilft aber, den Sachverhalt zu klären, mögliche Missverständnisse auszuräumen und vor allem ein Ende zu finden. Es ist immer besser, miteinander als übereinander zu reden. Und den Chef sollte man mit Befindlichkeiten dieser Art lieber nicht konfrontieren. Das ist für alle Beteiligten besser.

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