Region OWL

Frühjahrsempfang der NRW-Regionen

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Bild von Paderborns Landrat Manfred Müller mit NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach, Landtagspräsident André Kuper und dem Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Andreas Mucke Paderborns Landrat Manfred Müller (re.) mit NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach, Landtagspräsident André Kuper (2.v.l.) und der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Andreas Mucke. © Foto: regionen.NRW/Arne Pöhnert

Die umfassenden Veränderungen und zukünftigen Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung waren Thema auf dem Frühjahrsempfang der Regionen im Landtag NRW. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren nach Düsseldorf gekommen, um mitzudiskutieren und sich auszutauschen.

„Land und Regionen können und müssen zusammenarbeiten und Gestalter in digitalen Zeiten sein“, waren sich die Geschäftsführer und Vorstände der NRW-Regionen einig. „Neue technische Instrumente stellen Etabliertes in Frage, bieten aber auch Chancen für neue Ansätze. Gleichzeitig verändert sich der gesellschaftliche Blick für die Qualität des eigenen Lebensumfeldes. In diesem Zusammenhang ist jede Region gefragt, ihre spezifischen Stärken und Potenziale zu erkennen und diese nachhaltig für wirtschaftlichen Erfolg, Attraktivität und eine höhere Lebensqualität zu nutzen.“

In seinem Grußwort schlug Landrat Manfred Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, eine Brücke von der Digitalisierung und Globalisierung hin zu einer Verortung der Themen in den Regionen. "Bei aller Geschwindigkeit, bei aller Globalisierung und Internationalisierung bleibt der Wunsch der Menschen nach Familie, nach Gemeinschaft, nach Begegnung, ja nach Heimat. Heimat aber – die gibt es in den Regionen. Und vor diesem Hintergrund finde ich: Man muss man den Menschen digitale Transformation auch übersetzen, Chancen aufzeigen und ihnen evtl. Befürchtungen nehmen. Aber damit das geht, braucht es Räume für die persönliche Begegnung, es braucht Kümmerer vor Ort, es braucht Akteure, die die Fäden zusammenhalten und an den richtigen Stellen die richtigen Impulse setzen. Dies geschieht vor Ort in den Städten und Gemeinden, in den Kreisen, in unseren Regionen. Hier müssen Fäden zusammenlaufen, hier müssen Menschen mitgenommen werden, hier muss koordiniert und organisiert werden. Und das tun wir: im Verbund, miteinander – zum Wohle des Landes."

Unter dem Motto „Regionen gestalten zwischen analoger Wirklichkeit und digitaler Veränderung: Chancen und Herausforderungen – Perspektiven und Grenzen“ wurde auf dem Frühjahrsempfang umfassend diskutiert. Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren dabei Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Martina Fromhold-Eisebith (Leiterin des Lehrstuhles für Wirtschaftsgeographie an der RWTH Aachen), Matthias Günnewig (Leiter der Technologieförderung Münster und Vorsitzender des Aufsichtsrates von münsterLAND.digital e.V./Digital Hub Münsterland), Dr. Julian Bosch (Geschäftsführer Intrapore GmbH, Essen) sowie Isabel Sabisch (Jugendkonferenz UTOPiA Südwestfalen).

Einen weiteren spannenden Impuls gab Ministerin Scharrenbach darüber hinaus unter dem Titel „Heimat gestalten in digitalen Zeiten“.

Die regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen haben 2013 den Zusammenschluss regionen.nrw gegründet, um ihre Zusammenarbeit zu stärken und die strategische Kooperation mit der Landesregierung zu festigen. Das Ziel ist es, die Entwicklung der Teilräume und des Landes Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Der Zusammenschluss regionen.nrw besteht aus dem Region Aachen Zweckverband, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, dem Regionalmanagement Landeshauptstadt Düsseldorf / Kreis Mettmann, dem Region Köln/Bonn e. V., dem Münsterland e.V., der Standort Niederrhein GmbH, der OstWestfalenLippe GmbH, dem Regionalverband Ruhr und der Südwestfalen Agentur GmbH.

(Quelle: Pressemitteilung OWL GmbH)

 

 

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