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Neue Reihe: "Arbeitszeitmodelle"

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Bild einer Reiterin auf einem Pferd am Strand Endlich mal Zeit für sich, runterschalten und entspannen - ein Grund für ein Sabbatical. © Foto: almadin02

Das Sabbatical

Schon längst bedeutet Arbeit nicht mehr „9 to 5“, flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es heutzutage Arbeitnehmern, mit den komplexer werdenden Anforderungen bei der Vereinbarung von Familie und Beruf zurechtzukommen oder Freiräume für anderes zu gewinnen. Der Faktor Zeit wird dabei immer wichtiger, Geld verdienen oder Karriere machen steht für viele nicht mehr an erster Stelle. 

In einer neuen Reihe widmen wir uns dem Thema Arbeitszeitmodelle.

Heute starten wir gleich mit einer besonders verlockenden Variante – dem Sabbatical.Das Sabbatical galt lange Zeit als Option für Lehrer, sich eine einjährige Auszeit vom Job zu gönnen. Doch sehnsüchtige Neider können aufatmen, mittlerweile haben insbesondere größere Unternehmen den Wert einer längeren Auszeit erkannt und bieten Sabbatical-Modelle an. Das Bedürfnis, Träume zu verwirklichen, den Kopf frei zu bekommen und einfach mal die Seele baumeln lassen zu können wird in unserem hektischen Leben für viele Menschen immer bedeutsamer. Und mit der richtigen Planung, einer vernünftigen finanziellen Kalkulation, einem rechtzeitigen Gespräch mit dem Arbeitgeber, kann der Traum von der persönlichen Auszeit wahr werden. Die Dauer muss nicht zwangsläufig auf ein Jahr festgelegt werden, das Sabbatical kann auch auf ein paar Monate angelegt sein, das hängt von den persönlichen Planungen und der Abstimmung mit dem Arbeitgeber ab.

Zu beachten ist: Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf ein Sabbatical, die Zustimmung unterliegt dem Entscheidungsspielraum des Arbeitgebers.

Gründe für ein Sabbatical

Wir haben es schon angesprochen: In unserer hektischen Zeit möchte man gerne mal durchpusten. Der früher so argwöhnische betrachtete „Selbstfindungstrip“ ist längst gesellschaftlich anerkannt, der Wunsch, eigene Träume zu verwirklichen, findet immer breitere Akzeptanz. Wobei eigene Träume oft mit Reisen, Hausbau oder Zeit für die Kinder verknüpft sind oder einfach auf Erholung und Entspannung ausgerichtet sind.

Sabbatical-Modell

1. Unbezahlter Sonderurlaub

Die einfachste Form des Sabbaticals ist der unbezahlte Sonderurlaub. Doch diese Variante ist auch teuer. Der Arbeitgeber muss nach einem Monat keine Sozialversicherungsbeiträge mehr leisten. Freigestellte Beschäftigte müssen sich kranken- und pflegeversichern, können sich zwar von der Renten- und Arbeitslosenversicherung freistellen lassen, büßen aber dadurch auch bei späteren Rentenerträgen ein. Eine freiwillige Rentenversicherung ist daher durchaus anzuraten. Generell gilt: Wer unbezahlten Sonderurlaub nimmt, muss vorher alle Kosten durchkalkuliert und genug Geld auf der hohen Kante haben. Sonst wird aus der Entspannung schnell wieder Stress

2. Teilzeitmodell

Ein Sabbatical kann auch in Form einer Teilzeitbeschäftigung vorbereitet werden. Das geht so: Vor dem Sabbatical arbeitet man für ein Teilzeitgehalt in Vollzeit weiter, der einbehaltene Lohn wird im Sabbatical ausgezahlt. Man muss also finanzielle Einbußen in der Ansparphase in Kauf nehmen, erhält aber während des Sabbaticals weiter Geld und ist zudem weiter sozialversichert.

3. Ansparmodell mit Zeitkonto

Eine weitere, etwas aufwendigere Variante sieht vor, dass man vor dem Sabbatical Überstunden sammelt und auf einem Zeitkonto „anspart“. Dabei muss natürlich das Arbeitszeitgesetz beachtet werden. Zusätzlich kann man sein Gehalt reduzieren und auch auf Sonderauszahlungen verzichten, damit diese während des Sabbaticals „nachgezahlt“ werden. Nicht genommener Urlaub kann als „Zeitgutschrift“ in das Sabbatical eingerechnet werden. Auf diese Weise können Zeit und Geld das Sabbatical „zusammengetragen werden“.

Für das Sabbatical sollte der Arbeitgeber eine Bescheinigung mit einer entsprechenden Erlaubnis ausstellen. Auch die Rückkehr an den Arbeitsplatz sollte in Form einer betrieblichen Vereinbarung festgelegt und in der Bescheinigung dokumentiert werden.

Wenn alles geregelt ist, heißt es: „Nutze die Zeit!“ Kaum etwas ist wertvoller als eine Auszeit. Eine gute Planung hilft, die Zeit sinnvoll zu nutzen und etwas daraus zu machen.

 

 

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